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Dein Körper unter Stress


Es gibt einen schönen Spruch: Die Seele sagt zum Körper: "Gehe Du voran, auf mich hört er nicht." Und wie immer, steckt ganz viel Wahrheit hinter diesem Satz. Ich kenne so viele Menschen, die körperliche Beschwerden haben, die eindeutig stressbedingt sind. Ganz oft sind sie aber nicht in der Lage, die Verbindung zu ihrer Seele herzustellen. Und selbst wenn sie eine Verbindung sehen, können sie noch nicht erfassen, was es für Konsequenzen haben wird, wenn sie trotzdem einfach weiter machen.


Ich verstehe es wirklich, dass man lieber eine Tablette nimmt, als sein Leben zu ändern. Eine Schmerztablette kostet nicht mal einen Euro, das Leben zu verändert kostet dafür aber erst einmal wirklich viel Kraft. Es zieht eben viel nach sich, wenn man Entscheidungen trifft. Es bedeutet meist auch nicht nur eine Veränderung für einen selbst, sondern auch für das Umfeld. Der Unterschied ist aber, dass die Tablette das Problem nicht lösen wird - Entscheidungen, die die Lebensführung betreffen, aber schon.


Was passiert denn mit dem Körper unter Stress? Er gerät unter Anspannung. Und das bedeutet schlussendlich, dass sich die Zellen verengen. Darüber hinaus werden vorrangig Bereiche des Körpers versorgt, die für eine Flucht und für einen Kampf wichtig sind. Gerade diese Bereiche sind es, die dann unter Anspannung geraten. Das Herz-Kreislauf-System wird aktiviert, der Herzschlag beschleunigt und die Atmung verflacht. Wenn ich nun immer wieder und dauerhaft unter Stress gerate, dann wird das Folgen für diese Bereichen haben. Zum Beispiel Bluthochdruck, Atemwegserkrankungen, Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Fibromyalgie (ein Syndrom weitverbreiteter Schmerzen in verschiedenen Körperregionen, Schlafstörungen und vermehrter Erschöpfung - Quelle Wikipedia), Tinnitus, Kopfschmerzen und vieles mehr. Eine bedenklicher Fakt ist auch, dass Menschen, die vermehrten und chronischen Stress haben, gerne auch zu Alkohol oder anderen entspannenden Substanzen greifen und damit den Körper zusätzliche stressen. Vordergründig haben sie das Gefühl zu entspannen, aber der Körper selbst hat dafür nun anderen Stress. Denn er muss die Gifte wieder abbauen. Der nächste Tag bringt also wieder mit den gleichen Symptomen und vielleicht auch das ein oder andere mehr.


Was also tun, wenn der Körper ständig Signale sendet und wenn Tabletten nur eine kurzfristige Lösung sind? Die Antwort ist erschreckend banal: Entspannen!


Ich habe mittlerweile viele Gespräche geführt und es sind immer die gleichen Aussagen, die ich dann höre: "das kann ich nicht, da werd' ich verrückt" - "ich habe keine Zeit, wann soll ich das denn machen?" - "ich habe das mal probiert, aber da gingen mir tausend Gedanken durch den Kopf." Oder anders: "Ich kann mich nicht entspannen, dazu bin ich zu angespannt".


Das ist eigentlich auch ganz normal. Denn wir haben verlernt, uns zu entspannen. Und wenn wir uns dann mal entspannen (zum Beispiel beim Yoga in der Endentspannung), schlafen wir entweder direkt vor Erschöpfung ein oder benötigen die säuselnde Stimme, die uns in die Ruhe flüstert. Sind wir zu Hause und damit unseren alltäglichen Reizen ausgesetzt, haben wir ein Problem. Uns fehlt die Inspiration, der Raum, die Abgeschiedenheit oder die Gruppe, die uns dazu motiviert, liegen zu bleiben. Alles um uns herum erinnert uns daran, dass wir 100 % geben müssen. Dass die Küche sauber, die Wäsche gewaschen und gebügelt, die Glühbirne gewechselt und die Schranktür repariert sein muss. Und wenn wir auf der Couch sitzen, berieselt und der Fernseher.


Entspannen kann man aber lernen. Man kann seinen Körper wieder beibringen, zur Ruhe zu kommen. Und man kann lernen, dabei unabhängig von äußeren Faktoren zu werden. Ähnlich wie ein Training der Muskulatur im FitnessCenter oder beim Joggen, können wir unseren Körper und unseren Geist darauf trainieren, wenn notwendig zu entspannen. Doch dies braucht eine Entscheidung. Ein klaren JA zu einer Veränderung, die der Körper dringend braucht. Und es gibt gute Neuigkeiten aus der Wissenschaft: all die oben aufgeführten Krankheiten können gemildert, wenn nicht sogar geheilt werden, wenn wir wieder die Verantwortung für uns selbst und eine ausgeglichene Lebensführung übernehmen. Anspannung und Entspannung - beide Seiten benötigen wir. Es ist nur unsere bewusste Entscheidung, dies auch wieder in unser Leben zu integrieren.


Ganz ehrlich: wenn ich mit Menschen eine entspannende Atemübung mache, die nicht länger als 5 Minuten dauern muss, habe ich noch nicht erlebt, dass diese dann nicht etwas ruhiger geworden sind. Die meisten sind sogar sehr überrascht, wie schnell und einfach es ging. Manche sind vielleicht erst mal damit beschäftigt, dass sie ihre Gedanken plötzlich so deutlich wahrnehmen und das stört sie, aber auch sie fühlen sich entspannter. Es ist kein Hexenwerk, man muss sich nur selbst diesen Raum schaffen.


Meine Empfehlung für Dich: suche dir einen Raum in deiner Wohnung, den du für kleine Entspannungsübungen aufsuchen kannst. Wähle frei deine Tageszeit und orientiere dich nicht erst mal nicht an den tausend Empfehlungen, die man hierzu finden kann. Stelle dir lieber die Frage, wann du mal 5 Minuten Zeit für dich nehmen kannst, ohne dass dich jemand stört. Das ist erst mal die beste Zeit. Wenn Du später sogar das Bedürfnis bekommst, es regelmäßig zu machen, kannst du immer wieder neu überlegen. Wähle eine Entspannungstechnik deiner Wahl. Beobachte 5 Minten deinen Atem, praktiziere Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung. Egal was für dich besser funktioniert, probiere es aus. Und bleibe dann aber erst mal einen Monat bei dieser einen Methode. Wechsel nicht ständig, sondern übe jeden Tag 5 Minuten das gleiche. Lass es gerne länger werden. Aber überfordere dich nicht gleich wieder mit zu hohen Ansprüchen. Und wenn es einen Tag nicht klappt, dann mache es eben am nächsten. Und ich verspreche dir, dass es dir helfen wird.


Lebe BEWUSST!