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Dankbar sein kann man lernen


Meine YogateilnehmerInnen werden jetzt schmunzeln, wenn sie diesen Blogbeitrag lesen, denn sie kennen es schon, dass ich auf das Thema Dankbarkeit aufmerksam mache. Und ich finde, es passt auch hervorragend in die Weihnachtszeit.


Was bedeutet es denn, wenn man dankbar ist? Du freust Dich? Du bist gerührt? Du bist vielleicht sogar etwas demütig? Und viel wichtiger ist die Frage: wie oft, bist du denn bewusst dankbar?


Mir fällt es jetzt zu Weihnachten wieder einmal verstärkt auf. Meine beiden Töchter, in einer Wohlstandsumgebung aufgewachsen, zeichnen sich leider nicht immer gerade durch Dankbarkeit aus. Sie fragen zum Beispiel, was denn im Adventskalender drin ist. Ob da 'nur' Schokolade drin ist. Die Idee, dass es gar nicht selbstverständlich ist, dass es ÜBERHAUPT einen Adventskalender gibt, kommt ihnen erst gar nicht. Es existiert in ihrer Vorstellungswelt nicht und ich kann es ihnen nicht einmal verübeln. Auch ich bin in einem behüteten Umfeld aufgewachsen. Natürlich hatten auch wir mal die berühmten Pellkartoffeln, wenn das Haushaltsgeld mal knapp wurde, aber es war immer Genügend da. Auch ich habe vieles für Selbstverständlich genommen.


ABER: nichts ist selbstverständlich, wirklich gar nichts! Und ich erfahre es als vollkommene Bereicherung in meinem Leben, mir dies immer wieder bewusst zu machen. Zu wissen, dass ich dankbar dafür sein kann, dass ich ein Dach über dem Kopf habe, dass ich zwei gesunde Kinder habe, einen gut bezahlten Job bei einer Bank und trotzdem den Freiraum, mich neu entfalten zu können... all das sind Dinge, die morgen vielleicht ganz anders sind.


Noch dazu kommt, dass unser Gehirn darauf programmiert ist, sich die negativen Dinge besser zu merken. Das ist einmal überlebensnotwendig gewesen, denn hätten wir nicht immer misstrauisch auf unsere Umgebung geschaut und aus negativen Erfahrungen gelernt, wären wir heute wohl nicht mehr da. Unser Gehirn kann sich negative Sachen einfach besser merken. Und manchmal verstärken wir dies noch, indem wir um die negativen Gedanken kreisen und glauben, die Welt hätte sich gegen uns verschworen. "Alles" läuft schief, "Nie" hat man mal Glück und "Alle" sind gegen mich. Und manchmal glauben wir diese Verallgemeinerungen wirklich. Vor allem, wenn wir wirklich schwierige Phasen haben, die uns sehr an unsere Grenzen bringen. Aber genau in diesen Phasen ist es wichtig, seinen Blick ab und zu mal wieder auf die schönen Dinge zu richten. Und die gibt es immer.


Es gibt eine schöne Tradition: das Dankbarkeits-Tagebuch. Es schult Dich, Deinen Blick wieder auf die Dinge zu richten, für die Du dankbar sein kannst. Wenn Du Dir vornimmst, jeden Abend drei Dinge aufzuschreiben, für die Du an diesem Tag dankbar warst, wirst Du nach einer bestimmten Zeit automatisch mehr wahrnehmen, wie schön Dein Leben ist. Denn natürlich darfst Du nicht jeden Tag das Gleiche aufschreiben. Du brauchst also jeden Tag etwas anderes und das ist dann doch nicht ganz so einfach. Aber durch diese Routine wird Dir dann im Laufe des Tages auffallen "Oh, eine wunderschöner Sonnenaufgang. Schön das ich das sehen durfte. Das kann ich heute Abend aufschreiben." Es muss nichts großes oder überwältigendes sein, denn manchmal sind es die kleinen und vielleicht total normalen Sachen, die Dich im Herzen berühren können (schließlich geht die Sonne jeden Morgen auf :-)).


Ich selbst schreibe dies nicht abends auf, sondern starte meine morgendliche Yoga- und Meditations-Einheit mit einer Dankbarkeits-Erinnerung an den Vortag. Das hat für mich den Vorteil, dass ich bereits am frühen Morgen meine Energie positiv auflade und ich mit einem Gefühl der Fülle in den Tag starten kann. Da ich das ehrlich gesagt noch gar nicht so wahnsinnig lange mache, kann ich aber sagen, dass sich damit meine Wahrnehmung doch deutlich verändert hat. Und wie gesagt: die Energie, die ich fühle, wenn ich dann in den Tag starte, ist vollkommen anders und viel positiver, als wenn ich dies nicht tue. Früher waren es dann doch eher mal so Gedanken wie: "Bäääh, ich mag nicht zur Arbeit" oder "Ich mag schlafen, es ist viel zu früh" oder einfach nur "Kaffee!!!!!!" - gut... ich muss ehrlich sein: Kaffee muss dann trotzdem sein. Aber für den bin ich dann auch dankbar! ;-)


Ich lade Dich ein, einfach mal darüber nachzudenken, was alles in Deinem Leben da ist und für das Du dankbar sein kannst. Bis hin zu der Tatsache, dass Du als Wunder geboren wurdest. Und in diesem Zusammenhang auf mal den Weihnachts- und Geschenkeauspack-Wahnsinn auf Dich wirken zu lassen. Und vielleicht nervt Dich das alles dann gar nicht mehr so, wenn Dir klar wird, wie dankbar wir sein können, dass wir Probleme haben wie "Was schenke ich denn nun meiner Mutter/Vater/Freund etc." oder "Machen wir jetzt Rollbraten oder Pute an Weihnachten"?


Vielleicht gehörst Du aber auch zu den Menschen, die eben genau das Gegenteil erfahren. In einer Welt des Überflusses sich nichts leisten zu können. Nicht zu wissen, wie Du Deine Kinder beschenken sollst oder mithalten sollst mit iPhones und Tablets. Doch ich bin mir ganz sicher: wenn Du genau hinschaust, gibt es auch bei Dir viele Dinge, für die Du dankbar sein kannst und die viel, viel wichtiger sind, als das.


Ich bin auf jeden Fall dankbar, dass Du bis hier hin gelesen hast und ich freue mich über Deinen Kommentar auf Facebook oder Instagram.


Lebe BEWUSST

Deine Sabine

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